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Eindrücke eines Bierathleten 2002
 
Eindrücke eines Bierathleten

Am Sonnabend den 15. Juni 2002 fand nun schon der 2te Rostocker Bierathlon statt. Aus dem letzten Jahr wusste man schon, das es gar nicht so einfach wird pünktlich im Ziel anzukommen. Aber dieses Jahr wurde die Meßlatte noch höher gelegt. Waren es 2001 noch ca. 15 oder 16 Kneipen, so musste man sich diesmal durch 24 Bierlokale trinken. Initiiert wurde dieses sportliche Wettkampftrinken von den Veranstaltern des ST-Clubs. Leider haben diese nicht aus dem letzten Jahr gelernt und wieder werbetechnisch stark versagt. Mal im ernst: "Wer wusste schon frühzeitig vom Datum, Uhrzeit und Rute dieser Veranstaltung?". Auf den 2 verschiedenen Plakaten, die es gab war lediglich auf einem das Datum (ohne Uhrzeit) und auf dem anderen die Kneipen erwähnt. Keine Spur von Beginn & Ende des "sportlichen Wettkampfes". Auch fehlte der Hinweis für den Kartenvorverkauf, selbst die teilnehmenden Kneipen wurden hier rüber nicht informiert. Auch in der örtlichen Presse fand man keine Berichte. Es muss aber dazu gesagt werden, das es einen Hinweis auf eine Internetseite gab, die alles verraten sollte/hat. Nun ja, es sollte doch wohl möglich sein, bei einem Vorlauf von mindestens 12 Monaten entsprechende Planung & Information zu verwirklichen.

Nun aber zum "Rennen" !
Also wir machten uns am Sonnabend ca. 20.15 Uhr auf den Weg in Richtung Cafe Central, wo letztes Jahr der Verkauf der "Laufkarten" stattfand, aber denkste, es war kein Stand weit und breit in Sicht, also weiter in Richtung Leo / Warmbad, aber auch hier war kein Stand zu sehen. Nachdem wir auch einen Blick über den Doberaner Platz riskierten, kam uns die Idee Margaretenplatz, und siehe da, ein Bierwagen direkt vor der neuen Kneipe "Wicki Wacki Woo". "Gibt es hier die Karten für den Bierathlon?" es ertönte ein "Ja hier seit Ihr richtig, die Karte Kostet 2,- € und wenn Ihr noch 1,- € drauflegt bekommt Ihr ein Bier, den ersten Stempel und noch eine Bockwurst zur Stärkung". Somit ging der Bierathlon mit leichter Verspätung um 20.30 Uhr für uns los und wir hatten auch schon den ersten Stempel vom "Wicki Wacki Woo". Die Bockwurst wurde schnell verschlungen, das Bier wurde geteilt und der nächste Stempel war nach der Bestellung eines Bieres im ca. 10 Meter entfernten "Diesseits" schon gesichert. Weiter ging es zum "Pub`n Satt" und "Zum Weißen Ross" (wer hat die eigentlich gefragt ob sie mitmachen dürfen?). Nun ab ins "Getränkekombinat" und fix ein Routenplan entworfen, es standen ja schließlich noch 19 Kneipen auf dem Plan. Es ging weiter in die "Wappenklause", wo gleichgesinnte Bierathleten getroffen wurden. Aber ehrlich Jungs, sich mit 6 Leuten nur 2 kleine Bier zu teilen ist echt unfair! Somit war es auch kein Wunder das die Herrschaften schon fast alle Kneipen durch hatten (um ca. 21.30 !). Das "Krokodil" war danach nur die Zwischenstation auf dem Weg zum "Sebastian" (hier wurde das Bier schnell alle!), "Pirat", "Leo" & "Median".
Dann ging es weiter in die Kneipe, die namenstechnisch hätte als letztes drankommen müssen, nämlich in den "Pleitegeier". Schnell ging es weiter in "Waldemar & Margarete", "Zur gelben Katze", "Art" und "Hannibal". Nun wurde es gefährlich: Sollte unsere Tour doch noch scheitern? Es sah stark danach aus, als wir vorm "Pille Palle" standen. Um ca. 0.20 Uhr waren da schon alle Gäste raus, die Stühle hochgestellt und die Kasse abgerechnet. Wir haben uns auf ein "Staropramen" geeinigt, passend bezahlt und doch noch unseren  nun schon 17ten Stempel erhalten. Es folgte ein kräftiges: "Hallo Olli, ein Pils und ein Stempel bitte" im nicht weit entfernten "bei Olli". Dann ging es in die "Fritz Reuter Stuben", "Honky Tonk" und "Ölkanne".

Jetzt wurde die KTV verlassen und wir machten uns auf den Weg in Richtung Feuerwehr, um unseren Brand zu löschen. Aber Spaß beiseite, auf unserem Laufzettel waren noch 3 Felder frei. Zwei davon wurden im "Zauberlehrling" und "Cuba Libre" abgestempelt. Schließlich begaben wir uns auf die Zielgerade und kamen um ca. 1.30 Uhr im "ST-Club" an. Leider wollte uns die Bedingung den letzten, entscheidenden Stempel verweigern, da um 1 Uhr Abgabeschluss sein sollte. Aber ich konnte mich noch an den Hinweis von einem der Organisatoren am Kartenvorverkauf erinnern, der uns sagte, das die Uhrzeit auf 2 Uhr verlängert wird. Nachdem ich dieses (leicht lallend) der Bedienung erklärte, gab sie mir den Stempel und das letzte Bier.

Dann erfolgte die Losung der Gewinner. Leider gewannen wir nicht den Hauptpreis, aber ein Heineken-Regenschirm ist ja auch ganz nett. Im ST-Club tobte der Bär, was aber bei dem Bier-Konsum nicht verwundert. Der Heimweg wurde irgendwann zwischen 2 und 4 Uhr angetreten, und der Sonntag musste dem Rausch-ausschlafen dienen.

Fazit des Bierathlon 2002: Saufen & Laufen bis zum getno. 
Nun haben wir ja wieder 12 Monate, in denen wir uns auf den Bierathlon 2003 vorbereiten und trainieren können. Also in dem Sinne "Prost!!!".